Sikkimkidz

In October 2015 we had the chance to do the Kamerakidz-project at a very special place with special children: We were working with the young monks of the Dubdi Monastic School in Yuksom/Sikkim. 18 Boys from 7-15 years attend the gouvernment school which is approx. 1,2 km steep up the mountain in a thick forest. They live in a hostel with their warden. Daily the principal and a teacher come up to teach them. The caretaker from the monastery building next to the school visits them from time to time. No-one else. So they live in a quite small area together with not many people for distraction. The 14 boys from Yuksom-village usually go home on sundays, the 4 boys from Ribdi (5 driving hours away) only go home 3 times a year for the holidays. Most of the children are from poorer families.

Phurba Tshering Bhutia
Phurba Tshering Bhutia

2 weeks I went daily to meet them, hand out cameras, collect them, gave them instructions and lay an emphasis on documenting their special lifestyle. They never experienced with cameras before and it was a big pleasure to see them photographing everything around them and especially each other. I had big difficulties in finding out who is who as they all looked so similar in their robes with shaved heads – but in the end I could make out their characters by their photos and from our conversations. By photos, sharing a bit of their life and interessting talks with their principal and other people I learned a lot about buddhism and how it is organised in Sikkim – and hope to share this in a good way!

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Im Oktober 2015 hatten wir die Chance, das Kamerakidz-Project an einem sehr speziellen Ort mit speziellen kindern statt finden zu lassen: Wir arbeiteten mit den jungen Mönchen der Dubdi Monastic School in Yuksom/Sikkim. 18 Jungen im Alter von 7-15 Jahren besuchen die staatliche Schule, die ungefähr 1,2 steile km den Berg hinauf in einem dichten Wald liegt. Sie leben in einem Internat mit ihrer Herbergsmutter. Täglich kommen der Direktor und ein Lehrer um sie zu unterrichten. Der Aufpasser vom Klostergebäude neben der Schule besucht sie von Zeit zu Zeit. Sonst niemand. Sie leben also in einem recht übersichtlichen Gebiet mit wenigen Menschen zur Zerstreuung. Die 14 Jungen aus dem Dorf Yuksom gehen üblicherweise Sonntags heim, die 4 Jungen aus Ribdi (5 Stunden mit dem Auto entfernt) gehen nur dreimal im Jahr in den Ferien heim. Die meisten der Kinder stammen aus ärmeren Familien.

Pema Tshering Lepcha
Pema Tshering Lepcha

2 Wochen lang ging ich täglich zu ihnen, gab Kameras aus, sammelte sie wieder ein, gab ihnen Anweisungen und legte Wert darauf, dass sie ihren speziellen Lebensstil dokumentieren sollten. Sie hatten vorher noch nie mit Kameras experimentiert und es war eine große Freude zu sehen, wie sie alles um sich herum aufnahmen und insbesondere sich gegenseitig. Ich hatte große Schwierigkeiten sie auseinander zu halten, da sie sich in ihren Roben und mit den rasierten Köpfen so ähnlich sahen – aber am Ende konnte ich ihre unterschiedlichen Charaktere durch ihre Fotos und unsere Unterhaltungen ausmachen. Mit den Fotos, etwas Teilnahme an ihrem Leben, interessanten Gesprächen mit ihrem Direktor und anderen Leuten lernte ich eine Menge über Buddhismus und wie er in Sikkim organisiert ist – und ich hoffe, ich kann es gut weitergeben!