Zanskar


Zanskar, a high altitude valley close to Ladakh with the capital Padum is surrounded and partioned by mountains up to 7.000 m high. With an average altitude of 4.000 m above sealevel it is one of the highest inhabitated places in the world, a former kingdom of the 1000 years reigning of Namgyal-Dynasty with a unique culture.

Politically it belongs to the northindian state of Jammu und Kashmir and has around 10.000 inhabitants mostly from tibetan origin, who live in the tradition of tibetan buddhism. Only in the capital Padum is an islamic population of 75% out of 700 inhabitants. Only in 1974 Zanskar was opened to visiting foreigners, but remaining closed due to geographical and climate conditions, so that until today just few hundreds tourists yearly arrive in Zanskar. An untarred road goes from Kargil to Padum (the drive takes around 14 hrs.), but is closed for 7 months a year due to heavy snowfall on the passes.

The area is aride, but touched from global warming as the monsoon climbs moreoften over the southern Himalaya range and damages with its heavy rainfall the houses which are built just by adobes. The period for vegetation takes around 4 months; cultivated as staple food is barley, some wheat (due to early winter it can’t be harvested in some years), green peas and mustard (for oil). For husbandry they have cows, sheep, some goats, rarely yaks. Horses are used for transportation. There are very few trees (just some willows and poplars can stay alive when taken good care of). Water is a lot from the melting glaciers, but it has to be led in irrigation chanals to the fields.

Due to geographic reasons Zanskar was isolated for centuries, so that people could beware their cutural and social high standards, but stand sometimes a little confused and helpless towards confrontation with the modern life.

One could think that time stood still in this remote part of the world. But when having a closer look, time is flowing like everywhere. That is especially obvious, where new and old world meet.

Stanzin Rikchok

Zanskar, ein ladakhisches Hochtalgebiet mit dem Hauptort Padum, ist abgeschottet von bis zu 7.000 m hohen Bergen. Mit einer durchschnittlichen Höhe von 4.000 m über NN ist es eines der höchstgelegenen besiedelten Länder der Erde um ein ehemaliges Königreich der 1000jährigen Namgyal-Dynastie mit reichem eigenen kulturellen Leben.

Es gehört heute politisch zum nordindischen Bundesstaat Jammu und Kashmir und hat ca. 10.000 Einwohner/-innen überwiegend tibetischer Abstammung, die in den Traditionen des tibetischen Buddhismus leben. Nur in der Hauptstadt Padum lebt eine islamische Bevölkerung von 75% bei ca. 700 EinwohnerInnen.
Erst 1974 wurde das Gebiet politisch für Fremde geöffnet, verschließt sich ihnen jedoch geographisch und klimatisch, so dass bis heute nur wenige Touristen Zanskar erleben konnten. Eine Schotterstichstraße führt von Kargil nach Padum, ist aber ca. 7 Monate im Jahr wegen Schneefall geschlossen.

Das Gebiet ist aride, von der globalen Klimaänderung aber inzwischen insofern spürbar betroffen, als der Monsum neuerdings mehrfach über die südliche Bergkette des Hohen Himalaya kippt und mit seinen schweren Regenfällen viele der nur aus ungebrannten Lehmziegeln gebrannten Häuser zerstört.

Die Vegetationsperiode dauert ca. vier Monate; angebaut wird als Grundnahrungsmittel Gerste, ferner Weizen (der oft wegen frühen Wintereinbruchs nicht geerntet werden kann), Erbsen und Senf (als Öllieferant). Haustiere sind Rinder, Ziegen und Schafe, wenige Yaks. Pferde dien(t)en zum Lastentransport. Es gibt fast keine Bäume (lediglich wenige Weiden und Pappeln können sich bei sorgsamer Pflege am Leben halten). Wasser ist aus der Gletscherschmelze genug vorhanden, muss aber mühselig in Kanälchen zum Verwendungsort geleitet werden.

Durch seine geographische Lage ist Zanskar seit Jahrhunderten weitestgehend isoliert, wodurch die Bevölkerung zwar seine kulturellen und sozial hochstehenden Werte bewahren konnte, der Konfrontation mit dem modernen Leben aber teilweise eher verwirrt und hilflos gegenüber steht.

Man könnte meinen, die Zeit sei stehen geblieben in diesem abgelegenen Teil der Welt. Doch wenn man genauer hinschaut, fließt sie wie an jedem anderen Ort auch. Dies wird insbesondere da deutlich, wo neue und alte Welt aufeinanderprallen.

Stanzin Sandup

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